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Wort zum Dienstag.

Heute spielt Deutschland. In einem völlig irrelevanten Spiel gegen die ebenfalls bereits qualifizierte Mannschaft aus Ecuador. Das liegt bekanntermaßen ziemlich genau am Äquator. Und die Jungs haben sich ihr Wetter mitgebracht. Hier strahlt die Sonne, manchen offenbar etwas zu stark auf den Schädel.*

Ich wills Euch sagen: Ihr könnt mich alle mal gern haben. Ihr Lidl-Fähnchen-wedelnden „Fußballfans“, die ihr alle zwei bis vier Jahre aus dem miefigen Büro kriecht und dann die hobbynationale Sau rauslasst.
Ihr Frauen mit Schwarz-Rot-Gold-Schminke im Gesicht. Diese neue Mode zur Selbsttäuschung der deutschen Frau: damit Mann die Mitesser nicht sieht, die Mann sonst eh auch immer übersieht. Funktioniert mit SRG aber sicher viel besser als mit Rouge.
Und vor allem ihr besoffenen Honks, die ihr immer an meine U-Bahn-Haltestelle kotzt: wenn ich Euch einmal live erwische, ich zieh Euch an Eurem hässlichen Fanschal durch Euer eigenes Erbrochenes. Und das Eurer Kumpels. Ihr geht mir jetzt schon tierisch auf die Nüsse. Ihr könnt doch nicht mal unterscheiden, ob der Schiri direkten oder indirekten Freistoß gegeben hat! Aber dafür könnt ihr total toll „‘schland“ brüllen. Euch beim Reihern mit Euren T-Mobile-Knebelvertrags-1-EUR-Handys filmen und den Mist in komatösem nationalem Glücksgefühlswahn auf YouTube hochladen. Wer siegen kann, kann auch Scheiße digitalisieren.

Bleibt doch bitte morgen zuhause. Ihr nervt, und zwar gewaltig.

* Igor machte mich gerade darauf aufmerksam, dass ich im Beliebtheitswettbewerb mit diesem Flameposting gute Chancen hätte. Zur Klarstellung: Wenn der Mist nicht bald aufhört werd ich zu harten Gegenmaßnahmen greifen: Mich in Fahnen gar nicht qualifizierter Nationen hüllen, mich ebenfalls ins Delirium saufen, die ganze Zeit lautstark bei Public Viewing-Veranstaltungen die Einwechslung von Toni Polster und/oder Heribert Faßbender fordern und danach noch ein wenig durch die Landschaft reihern.

(5) Einwürfe

Corporate Kicker Wars

Hey, eigentlich wollte ich bei dem mir völlig unbekannten Mensch und anerkannten Wissenschaftler über „Unternehmenskriege“ recherchieren. Erste und zunächst einzige Reaktion: „Stehn uns im Moment nicht Soccer-Wars viel näher ??“… es folgt ein Vortrag über die letzten Spiele, ca. 15 Minuten. Gibt es vielleicht gar kein Leben neben dem Fußball. lebe ich in einem Labyrinth voller TV-Screens. Spricht überhaupt noch jemand mit mir, die bisher noch kein einziges Spiel gesehen hat. Existiere ich ;-??

Keine Einwürfe zugelassen

Geht ein Mann an einer Fußballkneipe vorbei

Guter Witz, und fast noch neu. Falls es aber doch passiert, das man in die public viewing area oder Kneipe ohne eigenes Zutun hineingezogen wird, ist guter Rat teuer. Das man statt Bionade Bier trinkt, ist schnell herausgefunden, aber wie dann weiter?

Billig Punkte sammelt man zum Beispiel, wenn man die Mannschaft schnell erkennt, worauf man sich an geeigneter Stelle vorbereiten kann. Ansonsten gilt wie im Internet: Erstmal meckern, dann klappt das schon mit dem Expertenstatus.

(2) Einwürfe

Nach dem Spiel »