Don’t cry for me Brasilia …
… oder so. Du, mir wäre ein Endspiel gegen Brasilien ja auch lieber gewesen.

… oder so. Du, mir wäre ein Endspiel gegen Brasilien ja auch lieber gewesen.

[22:48] [Buzmob] haha
[22:48] [Cosmotic] aaaauuuuu
[22:48] [zaister] wuuu
[22:48] [Buzmob] das saß
[22:49] [Cosmotic] uiiii
[22:49] [ixsylon] uiuiui²
[22:49] [Buzmob] ui
[22:49] [Cosmotic] fast wie 2002
[22:49] [ixsylon] uiuiui³
[22:49] [Buzmob] argh
[22:49] [zaister] aaaah
Permalink Keine Einwürfe zugelassen
WM ist ..
sich, angesichts des Ergebnisses, auf die schmutzigen Einsen der beiden besten Tabloids Sun und Mirror zu freuen. Aber sowas von. Ich persönlich würde ja in erster Näherung sagen: ‘No More Blitz – Fuckin Brits’.
Aber jetzt kommt der doofe Herr Frege, auf dem Nebenschirm, da knips ich besser um. Oder aus. Und geh’ raus. Ciao, cry babes.
Gerade läuft ein Junge mit einer riesigen England-Flagge auf der Schulter an meinem Fenster einsam vorbei. Es gibt also noch mehr Leute, die England (mental) unterstützen. Da ich ja von Natur aus Pessimist bin, zweifle ich etwas an den Einzug Englands ins Halbfinale. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich je im Leben zu solchen Prognosen hinreißen lasse, dass ich überhaupt Fußball schaue.
Super. Bei irgendeiner WM sind England im Viertelfinale ausgeschieden (laut Beckmann), als sie gegen Brasilien verloren haben. Brasiliens damaliger Trainer: Scolari. Portugals momentaner Trainer: Scolari. Hm. Vielleicht ist mein Pessimismus gar nicht mal so unangebracht.
Oho! Die Nationalhymne kann man sogar mitsingen! ZDF-Videotext Seite 888!
So. Jetzt geht’s gleich wirklich los. In Gelsenkirchen.
Ohje. Wo ist denn Crouch?
Anstoß: England.
1. Spielminute: Ronaldo hingefallen. Sonst haben den Ball vorwiegend die Roten (Portugal).
5. Spielminute: Freistoß Beckham. Naja fast. War mir gerade zu unübersichtlich das Ganze, daher keine Details.
8. Spielminute: Rooney – Englands Wunderkind – schießt Richtung Tor. Der portugiesische Torwart hat den ball gefangen.
9. Spielminute: Ronaldo macht das Gleiche wie Rooney – nur eben beim gegenüberliegenden Tor.
11. Spielminute: Ronaldo ist verdammt flink.
13. Spielminute: Maniche ist hingefallen. Oder tut zumindest so.
14. Spielminute: Figo fällt hin. Hargreaves drittes Foul schon.
16. Spielminute: Lampard bringt den Ball in die Nähe des portugiesischen Tors, doch irgendein Spieler der Gegenmannschaft kommt Rooney zuvor und schießt den Ball weg. Selbst Mick Jagger auf der Tribüne blieb der Mund offen stehen.
Hier geht’s weiter…
WM ist …
langsam – selbst in der Welt der zynisch distanzierten Moffenhaatler, sofern man das sagen kann, obschon es das Wort noch nicht gibt, das Gefühl einkehren zu lassen, daß die Deutschen doch gewinnen könnten.
Ach Shit, ich brauch nur Distanz, einen Tag ‘raus aus der Nummer, morgen, So, sind wir bei dem Meister, Dylan in Gelsenkirchen begucken, ziemlich teure Karten im Durchschnitt, wenn ihr mich fragt, Männer, die üblichen Hundert Flocken, aber eine traumhafte Location, du guckst runter aufs Wasser, den Kanal und die Bühne, wo der Meister quasi gegen den Sonnenuntergang spielen wird, und zwar ‘Watchtower’ als erste Zugabe, eher young-esk zerschrundet, wie üblich halt; grad aus Roskilde eingeheli-t, sagt man, so, ich weiß nicht. Jedenfalls, er wird uns Kraft spenden, die überlegene Distanz durchzuhalten, und wir wollten eigentlich sogar ab heute da zelten; aber die verlangen dafür, im Ernst, Deine Ausweisnummer und 25 Euro per night und der Zeltplatz ist voller Engländer, jedenfalls, das erste geht mit mir nicht an. Obwohl, wie der zuständige Pressefritze mir Fr gesagt hat, „unsere Inselgäste mit acht Litern Bier den Tag“ im benachbarten Biergarten kalkuliert werden. Wäre also zusätzlich sehr spannend geworden; aber ich weiß aus Erfahrung, ein Dylan-Konzi reicht, um ein Vierteljahr smooth und laid-back zu werden mit der Welt. Irgendwas mit der abgefuckt seligen Ruhe von Ken durchs Geläuf tigern. Soo – jetzt muß ich aber schleunigst mein Holzfällerhemd aufbügeln..
Paderborn (jos). Gerade bei NW-News gefunden (Anmeldung erforderlich). Ob gestern wirklich „ein paar weniger“ Fans am Westerntor waren, als beim Achtelfinale gegen Schweden, ist schwer zu sagen. Nach dem Vorrundenpiel gegen Ecuador war noch von 3000 Menschen die Rede.
[...] Uli Krawinkel schätzt die Menge auf 4.000 bis 5.000 Fans, das wären sogar ein paar weniger als beim Achtelfinale. Aber ringsum auf den Straßen, da ist sich auch der Pressesprecher der Polizei sicher, „da sind einige tausend Menschen mehr auf den Beinen.“ Schon um 20 Uhr geht auf dem Westerntor gar nichts mehr. Wer seine Fahne aus dem Pkw schwingen will, muss sich längst andere Wege suchen. [...]
Ein wenig enttäuschend sind nach wie vor die Bilderserien der NW. Scheint, als ob die Kollegen vom Lokalsport auch nur mit Fotohandys unterwegs sind.
PS: Gerade einkaufen gewesen, sie hupen und kreiseln immer noch ,) Oder schon wieder.
Gerade hier aufgelaufen. Wollte mir an der Trinkhalle vorher ein Eis
holen, hat ja imma auf, is ja WM: Grausel, fröstel. Warum?
Langnese hat den klassischen Flutschfinger in dieser Saison zu einem
Deutschland-Händchen (schwarz-rot-gelbes Wassereis) umgeformt und ihn
‘Heimspiel’ genannt.
Das klassische Banana-Split, das mir schon auf meinem gelben Bonanzarad
in der Quinta gute Dienste in Sachen coole Farbabstimmung leistete,
heißt jetzt Bananenflanke
und ist auch optisch aufgebrezelt.
Dieses Lachgesicht-Eis, mit dem Erdbeergesicht und dem Vanillekopf,
das wie eine Kinderwurstscheibe aussah, heißt
jetzt Anpfiff und hat „eine tolle Pfeife als Stiel“ (Langnese).
Ein Hörncheneis, wie man es früher auf der Kirmes in flüssige Schokolade
getaucht gekriegt hat, heißt jetzt COPA MUNDIAL de la FIFA.
Und diese Kügelcheneise haben sie auch eingespannt – „Diese Shots sind wirklich torgefährlich: in den Fußballfarben schwarzweiß mit
Cola- und Zitronengeschmack und mit lustigem Fußball-Lexikon
auf der Packung“ (Langnese).
Jedenfalls, ich bin verzweifelt; ich habe mein Leben lang zu Langnese
gehalten, trotz manch wirrer Kampagnen.
Denn hier in der Region regiert Langnese, Langnese hat meine
Eis-Sozialisation geprägt; von Wilbers (Erdbeer, Vanille, Sahne) in Moers
und Palatini (Gurke, Koriander, Ingwer) in D’dorf vielleicht abgesehen.
Und ich war nie sowieso nie ein großer Freund von Schöller oder Eismann.
Auch in der Sommerfrische nie.
Egal, ich werde mich jetzt für den Hausgebrauch zu Mövenpick bekennen. Oh, toll; im Kühlschrank; irgendwas mit Braunzuckerkrusten-Vanille; seltsam, daß man dazu sehr gut Zion Train ‘Live in Bristol’ hören kann ..
(auch auf taxi-blog.de veröffentlicht)
„An solchen Tagen ist es schon verdammt schwer, sich lächerlich zu machen!“ meinte ein Freund beim Fußmarsch Richtung Westerntor, munter die improvisierte Fahne schwenkend. Improvisiert, weil die Flagge an einem Schrubberstiel etwas merkwürdig aussah.
Nun, das war dann also die erste Westerntor-Blockade, bei der ich nicht als neutraler Beobachter dabei war, sondern sieges- und biertrunken mitgefeiert habe.
Aber schauts Euch selbst an. Vier kurze Videoclips davon (ich hab die Kamera gehalten, Ihr braucht mich gar nicht erst zu suchen) gibt es bei youtube.com.
Entweder direkt auf youtube.com mit diesem Link: youtube.com/group/taxiblog
Oder nach dem Klick auf „Verlängerung“ direkt hier im Blog.
Okay, die Einbindung von youtube-Videos geht also nicht… Dann halt nur über die youtube-group oder das taxi-blog.de.
…wenn selbst der Traffic der Wikipedia zum Anstoß um 100 mbit/s einbricht (die Zeiteinteilung ist UTC – man muss also zwei Stunden addieren).
.png)
via Tim Bartel, wikipedistik.de
Permalink Keine Einwürfe zugelassen