Wie es wohl am 10. Juli sein wird?
Ich lese ja keine Fußballblogs (Allesaussersport ist kein’s, oder? Also, im herkömmlichen Sinne jetzt?). Eigentlich. Ok, bis vor zwei Wochen hätte ich auch nie gedacht, mal in einem zu schreiben.*
Fooligan hatte ich zum Start mal angelesen, das war aber irgendwie nicht meins. Gerade dann der zweite Versuch – und kurz darauf die Gewissheit, doch nochmal den Editor öffnen und einen Lesebefehl aussprechen zu müssen.
Für Mos (Mo’s? Jaja, ich weiß, dass das falsch ist) „Frontbericht“ aus Köln:
Der T-Shirt-Verkäufer mit seinen “Ten German Bombers”-Hemden, der von englischen Bierbauchbesitzern mit einem “oh c’mon mate, put those things away, have fun instead!” zurechtgewiesen wird. [...]
Ausgerechnet Fußball. Ausgerechnet die Kriegssimulation Fußball, dieser alte Nationalist Fußball. Solllte ausgerechnet der schaffen, was all die Jahrzehnte höflich-gesitteten Multikultitums nicht geschafft haben?
Das kann man nicht glauben. Aber zumindest heute nacht muss man.
Irgendwas passiert gerade in diesem Land. Abseits von kotzenden Bierleichen und den feuchten Träumen ewig Gestriger. Vielleicht hat sich der ganze Aufwand schon allein dafür gelohnt.
Los, rüber jetzt. Und das Wiederkommen nicht vergessen ,)
*Und doch bot es sich irgendwie an. So ein Großereignis wie die WM will ja auch verarbeitet werden. Nicht journalistisch, das können andere besser, sondern vor allem erstmal im eigenen gedanklichen Hinterstübchen.
M.One said,
June 22, 2006 @ 16:24
Bei einer Reportage über Fans sah ich letztens ein herzzerreissendes Plakat mit Titel: Am 10. Juli kommt Papa nach Hause. ;-)
Soviel dazu, was am 10. Juli ist… Ausserdem ist da Tourneestart der Robbie-Williams-Deutschland-Tour, hab ich gestern gelesen.