Archive for June 13, 2006

Ein Leben nach dem Fußball?

Gerade hat Kroatien gegen Brasilien verloren, sagte man mir. Und weil das mit dem Fußballspielen nicht ewig geht (manch einer merkt das zu spät), sollte man sich rechtzeitig Gedanken um das Leben danach machen.
kovac
So wie dieser Kroate sich offenbar jetzt schon ein zweites Standbein aufbaut. Weil mans so schlecht lesen kann: Robert Kovac – Gas, Wasser, Scheiße (sinngemäß). Einmal Ausputzer, immer Ausputzer. Geknipst am Samstag von Roland in Kreuzberg.

Keine Einwürfe zugelassen

Ohne Ton

In dem Fitness-Studio in dem ich seit kurzem etwas Zeit verbringe, hängen zwei Fernseher an der Wand. Links Viva(*), rechts ZDF, oder wo auch immer grad die WM übertragen wird. Der Ton wird nicht aufgedreht, man bekommt ihn über Kopfhörer direkt an die Trimm-Dich-Räder oder Crosstrainer geliefert – wenn man denn einen Kopfhörer einstöpselt.

Ich lass den Kopfhörer weg – so wird die Fußballübertragung viel entspannter. Ohne Beckmann, Kerner und Konsorten, einfach mal die Bilder wirken lassen. Die Aufstellung der Mannschaften wird in quälender Langsamkeit vorgebetet – mit 3D-Schaubild. Die Spieler ziehen ein und zerren ein paar Kinder mit, die gar nicht so glücklich aussehen. Die Hymne wird abgesungen. Das Publikum ist ergriffen, nur der Mann mitten im Bild entdeckt einen Freund und winkt ihm aufgeregt zu. Dann geht das Spiel los. Man sieht die Spielzüge, die Pässe und die gelben Karten. Und niemand erklärt einem, was man grade sieht oder sehen soll. Irgendwie viel entspannender.

(*)Gibt es den Begriff Silikonfernsehen schon? Nach einem Musiksender sieht das Programm von eben wirklich nicht aus.

Keine Einwürfe zugelassen

Ja wo bin ich denn?

«Krrrkakkaakrrrrrrkkkat!» klingt es aus dem Lautsprecher der U-Bahn. Verflixt, Endstation? «Verehrte Fahrjäste..» – Och nöö, bitte nicht, liebe doofe BVG… «..dit Spiel Frankreich gegen die Schweiz is Null Null ausjegang.» Äh, ja.

(2) Einwürfe

Und dann war da noch …

… dieses Flachbild-Fernsehgerät dieser einen Kneipe, das schon zuvor, wie mir bereits beim müßigen Flanieren aufgefallen war, immer mal wieder Mucken machte und das es nun gestern abend, pünktlich zum ersten Tor der Italiener, für eine gute Idee befand, die entscheidenden Sekunden lang stoisch einen schwarzen Schirm zu zeigen.

Ringsum also Jubel, nur an diesem einen Ort ein regelrecht panischer Aufschrei des Bedauerns, wie man seiner sonst nur bei nicht verwandelten Elfmetern anhörig werden kann.

(2) Einwürfe

Der Eisberg

Umhertreten ja, kaufen immer noch nicht.

Ich bin der Eisberg in der kalten Frischeabteilung

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Goleo ole-oh-le-oh-leeo!

Ok, dann nochmal ich. Weil Falk eine Schreibblockade hat. Oder sowas.

Ist ja auch egal, ist nämlich nur ein Link: http://eleph.antville.org/stories/975505/

Was es da gibt? Goleo. In vielen Formen und Farben, viel Photoshop, einmal mit Socke.

Lustig ist das nicht unbedingt, aber von 2004 und daher bemerkenswert. Also aus einer Zeit, wo noch kaum jemand wusste, was dieses Blogdings ist. Und noch weniger, wer Goleo ist. Es war eine schöne Zeit. Damals, ohne Kanzlerin.

Einwurf (1)